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Animation vs Transition

Photo by John Fornander on Unsplash

In CSS gibt es grundlegend zwei Möglichkeiten Elemente zu animieren: animation und transition. In diesem Artikel schauen wir uns an, welche Eigenschaft welche Vorteile hat und wann man welche verwenden sollte.

Animation

CSS Animationen ermöglichen animierte Übergänge von einem CSS Style zum nächsten. Die Animationen bestehen aus zwei Komponenten: Einem Style, der die Animation beschreibt, sowie einem Set von Keyframes, dass Start, Ende und Zwischenpositionen der Animation festlegt.

MDN

Start

Die Animation startet beim Laden der Seite. Ist die Animation nicht unendlich, so wird diese nur einmal ausgeführt und ggf. nie gesehen.

Verwendung & Komplexität

Die Komplexität ist eher hoch einzuschätzen. Im einfachsten Fall muss man ein @keyframes Block mit einem Namen definieren. In diesem werden mindestens from und to Blöcke definiert, die den Start und Endzustand beschreiben. Anschließend muss im Zielelement die Dauer animation-duration und der Name des @keyframes als animation-name mitgegeben werden.

Ein großer Vorteil von animation ist, dass auch feinere Abstufungen, als from und to, sondern auch Prozentwerte (10% von 1s entspricht dann 100ms) verwendet werden können. Damit sind auch vor- und zurück Bewegungen etc. möglich.

Ein weiterer Vorteil (den ich persönlich noch nie ausgenutzt habe) ist es, das @keyframes wiederverwendet werden kann und sich somit positiv auf die CSS Größe auswirken kann.

Stolperfallen

Es gibt eine Liste der Eigenschaften, die als transition-property verwendet werden können. Diese Liste ist nicht unveränderlich.

  1. Als Eselsbrücke kann man sich merken, dass Eigenschaften die numerisch darstellbar sind auch als transition-property verwendet werden können, auto aber in der regel nicht.

Transition

Transition wird immer dann verwendet, wenn man bei einer Zustandsänderung von einer Darstellung zu einer anderen in einem Zeitfenster kommen möchte.

Transitions ermöglicht die Definition von Übergängen zwischen zwei Zuständen eines Elementes. Verschiedene Zustände können mit der Pseudoklasse definiert werden, wie zum Beispiel :hover oder :active oder dynamisch durch JavaScript.

MDN

Start

Transition startet bei einer Zustandsveränderung, wie z.B. Aktivzustände oder durch JavaScript hinzugefügte Klassen.

Verwendung & Komplexität

Bei transition ist die Komplexität eher gering einzuschätzen. Im einfachsten Fall kann man mittels transition-duration: .4s; bereits fertig sein. In dem Minimalbeispiel helfen uns die Initialwerte einen Übergang von einem Zustand in den Anderen für alle veränderten Eigenschaften innerhalb von 400ms ohne Verzögerung durchzuführen.

Stolperfallen

  1. Man sollte transition bereits im Startzustand definieren.
    1. Wird transition im Zielzustand definiert, so gibt es einen Übergang von Ziel zu Start aber nicht von Start zu Ziel
  2. Es gibt eine Liste der Eigenschaften, die als transition-property verwendet werden können. Diese Liste ist nicht unveränderlich.
    1. Als Eselsbrücke kann man sich merken, dass Eigenschaften die numerisch darstellbar sind auch als transition-property verwendet werden können, auto aber in der regel nicht.

Empfehlung

Hat man einen eine Zustandsänderung, welche ein Element vom Zustand A zum Zustand B verändern soll, so sollte man transition verwenden, da es sehr einfach zu schreiben und verstehen ist.

Möchte man eine aufwendige Animation, welche mehr als 2 Zustände beinhaltet, so sollte (oder muss) man zu animation greifen.

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